Futtervergleich Hundefutter
1. Juli 2013Daschka in Rostock
2. Juli 2013Würmer und generell der Wurmbefall sind nichts Schönes, aber natürlich tauchen sie auf. Um Ihrer Katze das Leben zu erleichtert und sie von den Würmern zu befreien, empfiehlt sich eine Wurmkur.
Wie man eine Wurmkur anwendet und wofür sie da ist, das erfahren Sie hier. Außerdem erfahren Sie hier auch, wie Ihre Katze sich anstecken kann, ob Sie als Mensch sich ebenfalls anstecken können und woran man erkennt, dass Ihre Katze Würmer hat.
1. Warum sind die Würmer gefährlich für Ihre Katze?
Würmer leben im Verdauungstrakt der Katze ( https://books.google.de/books?id=rCsVFYa0B5cC&pg=PA23&lpg=PA23&dq=Verdauungstrakt+der+Katze&source=bl&ots=-pMlEhvZs0&sig=q86N83OHmBFcAR5T8oLtv6snFqM&hl=de&sa=X&ei=CMnKUYuABqKt4ATI_4DQCg&ved=0CG0Q6AEwCDgU#v=onepage&q=Verdauungstrakt%20der%20Katze&f=false ). Sobald diese dort angelangt sind, entziehen sie Ihrer Katze die lebenswichtigen Nährstoffe. Doch das ist nicht alles. Das Gewebe der entsprechenden Organe wird ebenfalls befallen, sodass es zu Blutarmut und Blutungen kommt. Ist der Wurmbefall sehr groß, kann sich das sehr negativ auswirken: Die Gallengänge und sogar der Darm können dadurch verstopfen. Des Weiteren produzieren die Würmer ( https://www.haustiere-lexikon.com/blog/wurmkur-bei-katzen/ )bei ihrem Stoffwechsel giftige Nebenprodukte, die sich natürlich negativ auf das Immunsystem Ihrer Katze auswirkt. Wenn eine sehr junge Katze oder ein sehr junger Kater stark befallen wird von Würmern, kann dies sogar zu Entwicklungsstörungen führen. Manchmal auch zum Tod.
2. Wie stecken sich Katzen an?
Katzen, die zu Hause sind, sind den Würmern weniger stark ausgesetzt als Katzen, die draußen sind. Freilaufende Katzen können aus der Umgebung, zum Beispiel im Wald oder im Garten ( https://www.haus-garten-pflanzen.com ), Wurmeier aufnehmen. Die Wurmeier können auch von Kater zu Kater übertragen werden. Auch Beutetiere der Katze, wie zum Beispiel Mäuse, aber auch Vögel, sind von Würmern befallen. Erstaunlicherweise können Jungtiere sich auch im Mutterleib mit den Würmern infizieren. Auch Sie als Besitzer können Wurmeier weitertragen, wenn Sie eine fremde Katze gestreichelt haben und danach Ihre Katze wieder streicheln. Waschen Sie sich also immer die Hände, wenn Sie fremde Katzen streicheln.
3. Woran erkennt man, dass die Katze Würmer hat?
Wenn Ihre Katze von einem schwachen Wurmbefall betroffen ist, merken Sie so gut wie gar nichts. Verdächtige Symptome für einen Wurmbefall sind jedoch Juckreiz am Po. Auch Gewichtsverlust, ein aufgeriebener Bauch, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Husten sind möglich. Weiße Partikel auf dem Kot der Katze oder im Fell der Katze am Po können einen Bandwurmbefall zeigen.
4. Können sich Menschen anstecken?
Theoretisch kann man sich bei der Katze anstecken, jedoch sind nicht viele Fälle bekannt. Halten Sie Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel häufiges Händewaschen ein. Säubern Sie regelmäßig das Katzenklo und benutzen Sie eine Wurmkur, wenn Ihre Katze befallen ist von Würmern. Halten Sie, bis die Entwurmung abgeschlossen ist, vorsichtshalber Abstand von Ihrem Tier.
5. Wann und wie oft soll die Katze entwurmt werden?
Wie oft Sie Ihre Katze entwurmen müssen, hängt stets vom Alter der Katze ab. Erwachsene Katzen, die draußen frei herumlaufen können, sollten vierteljährlich entwurmt werden. Bei Bedarf, und vor allem, wenn Sie Kinder im Haus haben, können Sie die Katze auch öfter entwurmen. Wohnungskatzen, die also immer in der Wohnung sind, sollten vorsorglich einmal im Jahr behandelt werden. Hatte Ihre Katze Flöhe, so sollten Sie nach der erfolgreichen Bekämpfung der Flöhe auch Ihre Katze entwurmen, denn Flöhe übertragen Bandwürmer.
6. Welche Entwurmungsmittel gibt es und wie werden sie verabreicht?
Es gibt diverse Möglichkeiten, Ihrer Katze eine Wurmkur zu verabreichen. Es gibt Tabletten, Spot-On-Präparate und als Paste. Jedes hat seine Vor- und Nachteile.Tabletten: Legen Sie die Tablette möglichst weit hinten auf die Zunge der Katze. Schließen Sie die Schnauze der Katze vorsichtig. Wenn Sie es richtig gemacht haben, so schluckt die Katze automatisch die Tablette herunter. Haben Sie die Tablette nicht richtig platziert, so lösen Sie den Schluckreflex aus und streicheln Sie Ihrem Kater vorsichtig über die Kehle und halten Sie dabei den Kopf der Katze nach oben. Dies ist die erfolgreichste Methode Ihrer Katze die Wurmkur als Tablette abzureichen. Zerbröseln Sie die Tablette nicht ins Essen, denn die Katze schmeckt dies heraus und lässt die Tablette übrig im Futternapf. Geben Sie Ihrer Katze danach etwas zu trinken oder Ihr Lieblingsfutter, damit die Tablette direkt in den Magen wandert.Spot-On-Präparate: Die Flüssigkeit träufeln Sie einfach auf den Nacken Ihrer Katze. Der Vorteil dabei ist, dass die Katze sich dagegen nicht wehren kann und die Flüssigkeit nicht entfernen kann. Manche Katzen werden jedoch von der Flüssigkeit auf ihrem Nacken genervt.Paste: Pasten sind meistens in Applikatoren verpackt, die wie Spritzen aussehen.
Teilstriche auf der Spritze zeigen, bis zu welcher Markierung Sie den Inhalt Ihrer Katze oder Ihrem Kater zuführen müssen. Sobald die Paste in die Schnauze der Katze oder des Katers gelangt ist, halten Sie vorsichtig die Schnauze zu, damit Ihre Katze oder Ihr Kater die Paste nicht wieder hervorbringt. Bringt dies nichts, so heben Sie den Kopf der Katze vorsichtig und streicheln Sie Ihrer Katze über die Kehle. So wird der Schluckreflex ausgelöst.Es ist übrigens wichtig zu wissen, dass man die Wurmkur nicht frei verkäuflich ist, sondern vom Tierarzt aufgeschrieben werden muss und mit Vorlage eines Rezeptes abgeholt werden kann.
Eure Janka aus Rostock




